16. August 2026 / 17 Uhr

Cantate d’Amore - Auf den Spuren der Gräfin Cosel...

Cantate d’Amore

Liebesmusik des 18. Jahrhunderts in ihrer intimsten Form. 
Italienische Kammerkantaten von Georg Friedrich Händel stehen im Zenrum diese Programmes. 
Sie zeigen Liebe als Zustand, als Versuchung, als Fessel. Ein Pfeil genügt. Und das Herz spricht anders als der Verstand.
Die Arien von Antonio Vivaldi, Tomaso Albinoni und Giovanni Bononcini erweitern den Blick. 
Nähe. Entzug. Eifersucht. Sehnsucht. Einsamkeit.

Countertenor und Laute machen jede Nuance hörbar. 

Bio: Alexander Schneider, geboren in Frankenberg, Sachsen, ist ein vielseitiger Künstler mit einer Leidenschaft für Alte Musik. Als ehemaliges Mitglied des Dresdner Kreuzchores studierte er Gesang und Pädagogik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Peter Herrmann.  Als Countertenor arbeitet Alexander Schneider mit renommierten Ensembles wie Cantus Cölln, Pygmalion und Collegium Vocale Gent zusammen. 
Er ist Gründer des Solistenkollektivs Ensemble Polyharmonique und seit 2024 Dramaturg der Rheinischen Kantorei. Seine Soloaufnahme mit geistlichen Konzerten von Heinrich Schütz und seinen Zeitgenossen (mit Matthias Spaeter, Lautenist) erscheint 2026 bei Raumklang. Zahlreiche CD-Aufnahmen und Opernengagements (u.a. Theater Heidelberg, Oper Leipzig) und internationale Gastspiele in Gstaad und New York und am Theater Luzern zeugen von seiner künstlerischen Vielseitigkeit.
Alexander Schneider tritt zunehmend als Dirigent in Erscheinung und leitet Werke wie Monteverdis Marienvesper, Händels Messiah, Bachs h-Moll-Messe und das Deutsche Requiem von Johannes Brahms.
Seit 2014 lebt Alexander Schneider in Belgien (Gemeinde Beringen) und leitet den Chor Amicantus (Heusden Zolder) und seit 2025 den Chor Florilegium (Leuven). 
Er unterrichtet Gesang an der Musikakademie Beringen und leitet Kurse und Meisterklassen (u.a. Internationale Sommerakademie Alden Biesen und Letni slavnosti stare hudby Prag).

Matthias Spaeter wurde 1957 in Genf geboren, wo er ab seinem sechsten Lebensjahr Gitarrenunterricht erhielt, bevor er in das Konservatorium für Musik in Genf eintrat.
Seine komplette musikalische Ausbildung schloss er 1977 am Musikkonservatorium in Fribourg (Schweiz) ab, wo er über dreißig Jahre lang Gitarre unterrichtete.
Parallel dazu beschäftigte er sich im Selbststudium mit den verschiedenen Instrumenten aus der Familie der Laute.
Als Lautenist und Gitarrist, sowohl als Solist als auch in zahlreichen Ensembles, pflegt er ein Repertoire, das von der frühen Renaissance bis zu zeitgenössischen Kreationen reicht.
Seine intensive internationale Tätigkeit, nunmehr hauptsächlich als Lautenist, führt dazu, dass er regelmäßig mit anerkannten Musikern bei Opern- und Oratorienproduktionen, Kammermusik und Aufnahmen zusammenarbeitet.