Projekte

TanzStück „Der Himmel ist die Grenze“

10. bis 16. März 2024

Im März 2024 wurde für die Reihe „Frauen.Macht.Theater“ ein Tanzstück im BaudenSaal produziert.

Das Stück handelt von der Dresdner Pilotin Melli Beese, sie ging in die Geschichte ein als die erste Frau, die in Deutschland die Prüfung zum Erwerb eines Privatpilotenscheins ablegte.

Ein coloriertes Portrait über Steigen Fallen wieder Steigen ... über Linien und Kurven immer engeren Kurven. Seit jeher verwandeln Frauen auf entschlossene und mutige Weise Hindernisse in Sprungbretter und sprengen die Grenzen des Unmöglichen.

Sabotiert und unterschätzt nicht wahrgenommen und ignoriert: drohende Stürze lassen sich in weite und hohe Flüge verwandeln.

Das tat Melli Beese, die erste deutsche Pilotin, buchstäblich. Mit „Der Himmel ist die Grenze“ widmet sich Helena Fernandino der technisch begabten und hartnäckigen Dresdnerin.

Zusammen mit der Filmregisseurin Katrin Rothe bringt sie das Leben von Melli Beese in Farbe auf die Bühne: „Leben und Tod in der eigenen Hand in Unmittelbarkeit.“ (M.B.)

Tanz und Choreografie: Helena Fernandino 
Tagtool: Katrin Rothe
Fotos: Rote Elster

 


Warten - ein TanztheaterStück

Warten ist menschlicher Alltag. Warten beim Arzt, im Bahnhof und Stau, an der Ampel, an der Kasse. Menschen warten auf eine Geburt, einen geliebten Menschen, auf Genesung, auf den Frühling.

Mit dem Tanztheaterstück „Warten betrachtet die Choreografin Helena Fernandino das Leben als einen großen Warteraum. Zusammen mit einer Gruppe von Frauen verschiedenen Alters, Hintergründen und Erfahrungen, werden Momente des Wartens untersucht. Mutig tauchen sie in die Ungewissheit des Wartens: in das Unerwartete, in Erwartungen.

Warten wird produziert und präsentiert im Saal des neu entstehenden KulturOrtes Heymannbaude, in Kleinhennersdorf/Gohrisch, und ist eine Realisation vom Kulturbaude und Landkunst e.V. in Zusammenarbeit mit den Sächsischen Staatstheater – Staatsschauspiel Dresden im Rahmen von X-DÖRFER.

PREMIERE: 16. Juni 2024 um 17 Uhr im Saal der Heymannbaude, Alter Schulweg 43, 01824 Gohrisch/Kleinhennersdorf

Reservierungen bitte an: verein@heymannbaude.org


Ein Freischütz auf dem Schützenfest!

ein partizipatives Theaterprojekt

Weber popular – Der Freischütz auf dem Schützenfest ist ein partizipatives Theater- und Kulturprojekt zum 200. Todestag von Carl Maria von Weber. Ausgangspunkt ist Webers Oper Der Freischütz, deren Themen – Gemeinschaft, Angst, Hoffnung, Natur, Aberglaube und gesellschaftlicher Druck – bis heute im ländlichen Raum spürbar sind.

Das Projekt bringt professionelle Künstlerinnen und Künstler mit Menschen aus der Region zusammen: Vereine, Feuerwehren, Chöre, Dorfkapellen, Schulen, Laientheatergruppen und interessierte Bewohnerinnen und Bewohner entwickeln gemeinsam eine neue Form des Musik- und Volkstheaters. In Workshops entstehen Szenen, Bewegungsbilder, musikalische Fragmente und performative Aktionen, die Elemente aus Webers Leben und dem „Freischütz“ in heutige Dorfrealitäten übersetzen.

Gespielt wird nicht auf einer klassischen Theaterbühne, sondern mitten im sozialen Raum des Dorfes – auf dem Schützenfest, zwischen Festplatz, Vereinsheim und inmitten der Landschaft der Sächsischen Schweiz. Die künstlerische Arbeit versteht sich dabei als offener und kollektiver Prozess: Inhalte werden gemeinsam entwickelt, Rollen ausgehandelt und regionale Erfahrungen mit künstlerischen Mitteln sichtbar gemacht.

Wir freuen uns auf das Gemeinschaftsprojekt mit Theater, Musik, viel Tradition und mehr Gegenwart, um regionale Kultur neu zu beleuchten und Menschen unterschiedlicher Generationen miteinander neu in Austausch zu bringen. Unser Höhepunkt ist die Premiere auf dem Schützenfesti in Kleinhennersdorf, zum Nachmittag gegen 14:00 Uhr.

Weitere Aufführungen sind geplant!